
- GSM-UMTS-Smartphone-Test: Sony Ericsson Xperia X10 - Courtesy of Sony Ericsson Mobile Communications AB
Ist das Smartphone Sony Ericsson Xperia X10 zehnmal besser als Xperia X1, schlägt das SE-Smartphone-Xperium mit einem sehr guten Test-Qualitätsurteil zurück? Stiftung Warentest prüfte 18 Smartphones und 10 Multimedia-Handys verschiedener Handy-Imperien, nach den Testsieger-Imperatoren Nokia X6 und Nokia 5230 platzierte sich in der test-September-Ausgabe von 2010 ein Handy-Viergespann mit Test-Qualitätsurteil befriedigend (2,6) auf Platz fünf: das Handy-Duo HTC Desire und HD2, Motorola Milestone, sowie Sony Ericsson Xperia X10.
Sony Ericsson Xperia X10 – Sensorbildschirm & QWERTZ-Tastatur
Gegenüber dem 2009 noch mit Test-Qualitätsurteil gut getesteten Sony Ericsson Xperia X1 fiel die Rückkehr des SE Xperia X10 eine zehntel Testnote schlechter aus. Wer als Xperia-Besitzer dies für eine 135 Gramm schwere imperiale Xperia-Testintrige hält, kann sofort auf dem guten knapp 9 Zentimeter breiten TFT-Touchscreen mit Lagesensor und einer Auflösung von 854 x 480 Pixel anfangen, auf der guten virtuellen QWERTZ-Tastatur eine Beschwerde-SMS oder E-Mail an die Warentester zu schreiben.
GSM-EDGE-Quadband-Smartphone mit GPS
Als GSM-Quadband-Smartphone unterstützt das Xperia X10 zwar keine zehn, aber immerhin die vier wichtigsten GSM-Mobilfunknetze in Nord- und Süd-Amerika, Asien, Australien und Europa, mit den Funk-Frequenzen von 850, 900, 1800 und 1900 MHz (GSM (2G): Global System for Mobile Communication). Hier können mit dem EDGE-Protokoll herrschaftliche Datenraten und Telefonie mit befriedigender Sprachgüte erzielt werden (EDGE: Enhanced Data Rates for GSM Evolution). Mit der drahtlosen Bluetooth-Verbindung kann dabei auch Verbindung zu Bluetooth-Headsets aufgenommen werden, wobei der sehr gute GPS-Empfänger mit Google-Maps darüber Auskunft erteilt, in welchem Imperium man sich gerade mit seinem Xperia befindet.
UMTS mit HSDPA und HSUPA, sowie Wi-Fi-WLAN & USB-Schnittstelle
Wer mit UMTS-Netzempfang im Herrschaftsgebiet des Internets surfen möchte, kann dies in befriedigender Qualität mit HSDPA-Unterstützung zum schnelleren Download von Daten (UMTS (3G): Universal Mobile Telecommunications System; HSDPA (3G+): High-Speed Downlink Packet Access). Auch größere Datenmengen werden im Upstream via HSUPA-Protokoll bevorzugt behandelt (HSUPA: High-Speed Uplink Packet Access). Beschränkt sich der eigene Herrschaftsbereich nur auf die eigenen vier Wände, kann Xperia X10 im heimischen Funknetzwerk würdevoll über die Wi-Fi-WLAN-Schnittstelle Daten austauschen (WLAN, Wireless Local Area Network), auch über die USB-Schnittstelle kann das Handy seinen Einflussbereich auf weitere Peripherie-Geräte erweitern.
Befriedigende 8-Megapixel-Kamera und guter MP3-Player
Gegenüber dem Xperia X1 verfügt das Xperia X10 statt einer guten 3-Megapixel Kamera nunmehr eine befriedigende Digitalkamera mit 8,1-Megapixel Auflösung, die Kamera schnitt somit schlechter als die 8,1-Megapixel Kamera des SE Vivaz ab. Sie ist mit Autofokus, Bildstabilisator, Gesichts- und Lächel-Erkennung, 16-fachen Digitalzoom und Fotoleuchte ausgestattet, und erlaubt Video-Clips im W-VGA-Breitbildformat mit 800 x 480 Pixel. Der gute MP3-Player bekam gegenüber SE Satio und Vivaz die beste Testnote.
Sony Ericsson Xperia X10 – Akku, microSD-Speicherkarten und Preis
Die guten Akkus des Xperia X10 ermöglichen es je nach verwendeten Funknetz etwa sechs bis sieben Stunden lang Telefongespräche zu führen, oder knapp vier Stunden im Internet herumsurfen. Das SE-Smartphone ist mit einem internen 1 Giga-Byte (GB) Speicher ausgestattet, dazu gesellt sich eine 8 GB microSD-Speicherkarte, die auf 16 GB Speicherkapazität erweitert werden kann. Am 31. August 2010 kostet das Sony Ericsson Xperia X10 ohne Vertrag im Online-Handel zwischen 390 und 560 Euro.
Weitere Informationen
Den Handy-Testbericht "Nokia knapp vorn" mit den Testtabellen der Smartphones Sony Ericsson Satio, Vivaz und Xperia X10 finden Sie auf Seite 36 in der September-Ausgabe 2010 der Verbraucher-Zeitschrift "test". Im Online-Angebot der Stiftung Warentest können Sie einzelne Testberichte oder die gesamte Ausgabe der Zeitschrift gegen eine Gebühr auch als pdf-Dokument herunter laden.
